Frau Roland

Madame Roland

Frau Roland (1754-1793) war eine einflussreiche weibliche Revolutionärin, die normalerweise mit der Girdonin-Fraktion in Verbindung gebracht wurde.

Die gebürtige Pariserin Marie-Jean Phlippon wurde begeisterte Leserin und Studentin von Erleuchtung Schriftsteller mögen Voltaire und Rousseau. In 1781 heiratete sie Jean-Marie Roland, einen erfolgreichen Geschäftsmann und Ökonomen aus Lyon.

In 1791 wurde Jean-Marie Roland nach Paris eingeladen, um die Regierung zu beraten. Er entschloss sich zu bleiben und erhielt ein Ministeramt in der von Girondin dominierten Regierung. Seine Frau betrieb unterdessen eine der bekanntesten und politisch orientiertesten Salons in der Hauptstadt.

Madame Rolands politische Ansichten waren moderat: Sie verabscheute das ohne culottes, die Rinnenpresse und Radikale mögen Marat, Danton und Robespierre.

Zeitgenössischen Berichten und einigen Historikern zufolge übte Madame Roland erheblichen Einfluss auf die politischen Ansichten ihres Mannes aus - und sogar auf seine Politik, von der einige von Madame Roland selbst und nicht von Jean-Marie entworfen worden sein sollen.

Als ihr Mann 1793 gezwungen war, aus Paris zu fliehen, blieb Madame Roland tapfer. Sie wurde im Juni verhaftet und im November guillotiniert. Ihre berühmten letzten Worte waren: "Oh Freiheit, welche Verbrechen wurden in deinem Namen begangen?"

Zitierinformation
Titel: "Madame Roland"
Autoren: Jennifer Llewellyn, Steve Thompson
Herausgeber: Alpha-Geschichte
URL: https://alphahistory.com/frenchrevolution/madame-roland/
Veröffentlichungsdatum: 4. Juni 2017
Datum zugegriffen: 25. November 2022
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