Ernst Kaltenbrunner

Ernst Kaltenbrunner
Ernst Kaltenbrunner

Ernst Kaltenbrunner wurde in Österreich geboren, ungefähr 30 Meilen vom Geburtsort von Adolf Hitler entfernt. Kaltenbrunner war zu jung, um seinen Dienst im Ersten Weltkrieg zu sehen. Er wuchs ruhig auf und besuchte die Schule mit einem weiteren zukünftigen SS-Offizier, Adolf Eichmann. Er absolvierte ein Jurastudium bei 1926 und trat dann der NSDAP bei 1930 und der österreichischen bei Schutzstaffel (SS) im folgenden Jahr. Kaltenbrunner stieg in die Reihen der österreichischen Nationalsozialisten auf und fungierte als regionaler Organisator und Rechtsreferent. In 1934 war er an der Ermordung des österreichischen Bundeskanzlers Dolfuss beteiligt und verbrachte mehrere Monate im Gefängnis.

Bei seiner Freilassung wurde Kaltenbrunner Führer der österreichischen SS und diente als Bindeglied zwischen Berlin und der österreichischen Nazibewegung. Kaltenbrunner war eine wichtige Figur im erfolgreichen Jahr 1938 Anschluss; Als Belohnung konstruierte Hitler seine Auswahl als Mitglied des Deutschen Reichstag. Von 1939 wurde Kaltenbrunner die Verantwortung für die Sicherheit in seinem Heimatland übertragen. Seine Fähigkeit, Geheimdienste in Österreich aufzubauen und zu unterhalten, beeindruckte Himmler, der ihn für wichtigere Aufgaben empfahl. Nach der 1942-Ermordung von Reinhard Heydrich wurde Kaltenbrunner zum Kommandeur aller nationalsozialistischen Sicherheitskräfte, einschließlich der Gestapo, Kripo und der Sicherheitsdienst (SD). Aufgrund dieser Verantwortung war er direkt für Konzentrationslager und andere Strukturen verantwortlich, die für die Durchführung von Hitlers Endlösung verantwortlich sind.

In den letzten Kriegstagen erhielt Kaltenbrunner die bedeutungslose Ehre, alle deutschen Streitkräfte in Südeuropa zu kommandieren. Er wurde im Mai 1945 verhaftet und wegen Kriegsverbrechen in Nürnberg angeklagt. Obwohl er sich nicht schuldig bekannte, wurde Kaltenbrunner im Oktober 1946 hingerichtet.

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1. Ernst Kaltenbrunner war ein österreichischer Anwalt, der nur wenige Kilometer von Hitlers Heimatstadt entfernt geboren wurde.

2. Er trat verhältnismäßig spät dem österreichischen Flügel der NSDAP bei, wurde aber bald Parteiveranstalter und einflussreicher lokaler Führer.

3. In 1934 war er in ein Attentat verwickelt und inhaftiert, bevor er als Führer der österreichischen SS zurückkehrte.

4. Kaltenbrunner war eine wichtige Figur in der Anschluss von 1938, danach wurde er ein Reichstag Stellvertreter und SS-Sicherheitschef in Österreich.

5. Nach Heydrichs Ermordung im Jahr 1942 übernahm Kaltenbrunner das Kommando über die Gestapo und andere nationalsozialistische Sicherheitsabteilungen im besetzten Europa.


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