Rocky IV (1985)

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Rocky IV ist ein amerikanischer Film, der von Sylvester Stallone inszeniert und 1985 veröffentlicht wurde. Darin sind Sylvester Stallone als Titelfigur Rocky Balboa, Talia Shire als Balboas Frau Adrian, Carl Weathers als Apollo Creed und Dolph Lundgren als Ivan Drago zu sehen. Der Film war der vierte Teil der steinig Franchise mit Rocky Balboa, der zum Boxchampion der Arbeiterklasse wurde.

Rocky IV beginnt mit Balboa und seinem Freund und Boxkollegen Apollo Creed im Ruhestand - Creed unterzeichnet jedoch einen lukrativen Vertrag gegen einen sowjetischen Boxer, Ivan Drago. Balboa willigt ein, Creed als seinen Trainer zu unterstützen, trotz Bedenken hinsichtlich des Zustands seines Freundes. In der Zwischenzeit wird der Creed-Drago-Kampf als Kampf des Patriotismus und der Ideologien des Kalten Krieges gefördert. Während Creed Schwierigkeiten hat, sich vorzubereiten und Fitness zu erreichen, scheint Drago in hervorragendem Zustand zu sein, das Produkt sowjetischer Disziplin und wissenschaftlicher Trainingsmethoden.

Der Kampf zwischen Creed und Drago findet in Las Vegas statt. Obwohl Drago ein Ausstellungskampf ohne gefährdeten Titel ist, verprügelt er das unglückliche Credo, das sich weigert, das Handtuch zu werfen. Drago tötet den Amerikaner schließlich mit einem letzten kraftvollen Schlag, ohne sich Sorgen zu machen oder Reue zu zeigen.

Balboa ist von Schuldgefühlen und Ekel über Dragos Aktionen geplagt und willigt ein, am Weihnachtstag in Moskau gegen den sowjetischen Boxer zu kämpfen. Rocky reist in die Sowjetunion, wo er einen isolierten Ort findet und mit altmodischen Methoden trainiert. Im Gegensatz dazu verwendet Drago Spezialgeräte, Ärzte und leistungssteigernde Medikamente.

Der Auftakt zu ihrem Kampf ist von sowjetischer Propaganda und Triumphismus geprägt, während der Kampf selbst vor dem sowjetischen Generalsekretär und Mitgliedern des Politbüros stattfindet. Wird Drago ihre Ansprüche auf sowjetische Überlegenheit gewinnen und bestätigen? Oder kann Balboa in einer feindlichen Umgebung für Aufregung sorgen?

Rocky IV ist eine interessante Darstellung von Sportliche Rivalität im Kalten KriegEs hat jedoch eine vereinfachte Erzählung und schwelgt in Stereotypen. Der Film zeigt die Sowjets als kalt, emotionslos und ganz auf den Sieg ausgerichtet. Der lächerlichste Charakter ist Drago, der in seinen Bewegungen roboterhaft ist und fast nichts sagt. Nachdem der sowjetische Boxer Apollo Creed getötet hat, zeigt er keinerlei Emotionen, eine Reaktion, die Balboa genauso verärgert wie die Tat selbst. Dragos Support-Team und seine Frau, eine russische Schwimmerin namens Ludmilla, haben mehr zu sagen - sind aber ebenso unsympathisch und konzentrieren sich nur auf den Sieg.

Diese Stereotypen spiegeln westliche Vorstellungen über sowjetische Athleten wider, wenn nicht sowjetische Bürger im Allgemeinen. Rocky IV führt sowjetische sportliche Überlegenheit auch auf fanatische Trainingsregime und den weit verbreiteten Steroidgebrauch zurück. Der Film endet mit einer einfachen, aber versöhnlichen Rede von Rocky, die darauf hinweist, dass Boxringe und Sportstätten die einzigen Orte sind, an denen Amerikaner und Sowjets kämpfen sollten.

Zitierinformation
Titel: "Rocky IV (1985)"
Autoren: Jennifer Llewellyn, Steve Thompson
Herausgeber: Alpha-Geschichte
URL: https://alphahistory.com/coldwar/rocky-iv-1985/
Veröffentlichungsdatum: 1. Oktober 2018
Datum zugegriffen: 28. September 2022
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