Albert I. (Belgien)

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Albert I. (1875-1934) war der amtierende König von Belgien während des Ersten Weltkriegs. Nach dem Tod seines Vaters Leopold II. Im Jahr 1909 bestieg er den Thron.

Berichte seiner Zeitgenossen legen nahe, dass Albert ein intelligenter, neugieriger und beliebter König war. Er war zutiefst patriotisch, widmete sich seinem Katholizismus und zeigte ein starkes Interesse am Wohlergehen anderer, insbesondere seiner Landsleute.

Im August 1914 lehnte der König auf Anraten der britischen Regierung einen deutschen Antrag ab, Truppen und Ausrüstung über belgisches Gebiet zu bewegen. Als die deutsche Armee in Belgien einfiel, übernahm Albert das persönliche Kommando über die Streitkräfte der Nation. Er sprach auch vor dem belgischen Parlament und forderte „hartnäckigen Widerstand“.

Albert war persönlich am Widerstand gegen den deutschen Vormarsch beteiligt und befehligte die Streitkräfte in Antwerpen und am Yser. Alberts Frau arbeitete auch als Krankenschwester, während sein 14-jähriger Sohn (der zukünftige Leopold III) einen kurzen Dienst als Infanterie-Privatmann sah.

Albert stand unter erheblichem Druck, sich den Alliierten offiziell anzuschließen. Er lehnte ab und zog es vor, die belgischen Streitkräfte vollständig unter seinem Kommando zu halten. er wollte auch die Möglichkeit, bei Bedarf einen separaten Frieden mit Deutschland auszuhandeln.

Der belgische König wurde von seinem eigenen Volk, dessen Interessen er stoisch geschützt hatte, als Kriegsheld gefeiert. Er wurde später beim Bergsteigen in Westbelgien getötet.

Titel: "Albert I (Belgien)"
Autoren: Jennifer Llewellyn, Steve Thompson
Herausgeber: Alpha-Geschichte
URL: https://alphahistory.com/worldwar1/albert-i-belgium/
Veröffentlichungsdatum: 4. Juli 2017
Datum zugegriffen: 09.August 2022
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