1394: Schwein wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilt

In 1394 nahmen die Leute von Mortaign, Frankreich, an der Hinrichtung eines lokalen Schweins teil. Das Schwein, das weiblich und anscheinend ohne Besitzer war, war in die örtliche Kirche gewandert, auf einen kleinen Altar oder Tisch geklettert und hatte geweihte Waffeln, die für die Heilige Eucharistie beiseite gelegt worden waren, verschlungen. Das Schwein wurde sofort beschlagnahmt, vor Gericht gestellt, der Gotteslästerung für schuldig befunden und aufgehängt.

Quelle: Zitiert in Edward P. Evans, Die strafrechtliche Verfolgung und die Bestrafung von Tieren, 1987. Der Inhalt dieser Seite ist © Alpha History 2016. Der Inhalt darf ohne unsere ausdrückliche Genehmigung nicht erneut veröffentlicht werden. Weitere Informationen finden Sie in unserem Nutzungsbedingungen or Wenden Sie sich an Alpha History.